Kölner Bunker III

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Die meisten Kölner Hochbunker sind auch heute noch gut als solche auszumachen, wo gibt es sonst so hohe Gebäude mit nackter Betonfassade und so wenigen oder so kleinen Fenstern?

Beim Bunker in der Elsa-Brandström-Straße ist das schon schwieriger. Er bekam in der Nachkriegszeit zur einen Seite ein helles Treppenhaus angebaut. Auf der rückwärtigen Seite wurde das Erdgeschoss zum Café für die Besucher des Skulpturenparks umgebaut. Einen Hinweis auf die ursprüngliche Funktion des Gebäudes sucht man auch hier vergeblich.

Mit dem Hubschrauber auf dem Dach wird der Bunker vielleicht auch zur Skulptur, aber für mich ist damit die Grenze zur Geschmacklosigkeit schon erreicht. Immerhin haben sie dort oben keine Boeing B-17 Flying Fortress geparkt, die die Kölner City einst in Schutt und Asche gelegt hat.

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Über knipsartist

*1960, Historiker und ambitionierter Dilettant in vielen Künsten. Kameras: Panasonic Lumix DMC-FZ1000 und Nikon Coolpix L330
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