Kreise II

Der Kreis als platzsparende und stabile Bauform hilft nicht nur dem Baum, sondern auch dem mittelalterlichen Burgturm. Klar, dass die Treppe sich dann der Form zu fügen hat wie ihm im sizilianischen Castellamare del Golfo.

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Kreise 1

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Perfekte Kreise kommen in der Natur nicht vor. Baumstämme sind ziemlich rund, weil das eine stabile Form ist, aber die Baumringe haben ebenso ihre Dellen wie die Erde, die mit ihren abgeflachten Polen auch keine perfekte Kugel ist. Dennoch: seit wir Menschen gelernt haben, die Dinge, die wir vorfinden, umzuformen, sind wir von perfekten geometrischen Figuren umgeben wie diesem hübsch angerosteten Kanaldeckel.

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Palermitanische Pforten X

Lack scheint das teuerste Material überhaupt zu sein. Dadurch sieht man aber auch auf einmalige Weise den Zahn der Zeit, jeder Windstoß, jeder Regenschauer hat sich hier verewigt, indem er ein paar Moleküle von Holz oder Stein abgenagt hat. Ein neues Forschungsfeld: Die Erosion von menschlichen Behausungen!

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Palermitanische Pforten IX

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Hier ist das Tor selbst mal etwas schlichter, aber waren der Balkon und die stützenden Putti und Säulen sicher mal vom Feinsten. Mal kann immer nur darüber spekulieren, warum diese Palazzi heute oft so heruntergekommen aussehen. Das Geld scheint jedenfalls nicht mehr in Strömen zu fließen.

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Palermitanische Pforten VIII

Selbst die Stalltür des Palastes war Statussymbol, also mussten die besten Handwerker ran und etwas schaffen, was noch keiner hatte. Heute erfreuen wir uns an den Ergebnissen dieses Statuswettkampfs, nicht nur wenn wir vor dieser Tür stehen. Wo das Geld herkam, interessiert uns Kunstfreunde meistens nicht.

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Palermitanische Pforten VII

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In Palermo, hat man das Gefühl, lief der spanische Barock Amok. Das später so genannte Königreich beider Sizilien (Insel und Region südlich von Rom) wurde im Mittelalter durch Katalanen erobert, fiel dann an die spanische Krone. Durch die Ausbeutung der Landbevölkerung kam genug Geld nach Palermo, um Palazzi nach der letzten spanischen Mode zu bauen, die oft gar nicht genutzt wurden, weil die Großgrundbesitzer in Spanien noch schönere Paläste bewohnten. Wie auch immer, es waren genug geübte Handwerker und Künstler vor Ort, um Schraubensäulen und ähnlichen schönen Schnickschnack zu produzieren.

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Palermitanische Pforten VI

Irgendwann müssen eigentlich alle europäischen Altstadtpaläste buchstäblich gut betuchter Menschen Portale gehabt haben, um die Kutschen einzulassen, die man ja nicht auf der Straße parken konnte, waren doch Gassen eher eng. Von diesen Portalen sieht man nicht mehr viel. Vermutlich wurde ein Großteil der früheren Ställe im Erdgeschoss in Ladenlokale umgewandelt und damit die alten Holzpforten durch große Glasfenster ersetzt. Nur im relativ armen Palermo habe ich zig alte Pforten gesehen, eine schöner verwittert als die andere.

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