Kuriosa I


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Bei meiner kürzlichen Stippvisite in Barcelona durfte ich ein bisschen in die Geschichte der Arbeitergenossenschaften eintauchen. Im Stadtteil Sants wurde schon 1891 eine Konsumgenossenschaft für Arbeiter gegründet, die 1928 als Lleialtat Santsenca ihr eigenes Haus bezog. 2014-2016 wurde es in einer Weise gründlich renoviert, die den alten Baubestand respektiert. Es gibt ein paar schöne alte Ecken, aber auch Modernes. Zu ersterem gehören diese schönen hölzernen Räder, die eine Art Flaschenzug bedienten.

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Mein Architektur-Archiv X


Bleiben wir in Palermo. Hier faszinierten mich vor allem die zwei Richtungen laufenden klassizistischen Balkongitter. Die alte Klimaanlage gibt dem ganz Bild einen besonderen Reiz.

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Mein Architektur-Archiv IX


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1860 begann die Kampagne von Giuseppe Garibaldi, die schließlich zur Einigung Italiens führte, mit der Landung im sizilianischen Marsala. Fünfzehn Jahre später feierten palermitanisches Großbürgertum und Adel den neuen Staat durch den Auftakt zum Bau des damals größten Opernhauses Europas: des wirklich wunderbaren Teatro Massimo, das 1897 fertiggestellt wurde. Prachtentfaltung im Armenhaus war für diese Menschen absolut kein Widerspruch.

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Mein Architektur-Archiv VIII


Die größte frühneuzeitliche Festung Europas findet sich im spanischen Figueras: das Castell de Sant Ferran. Eine ganz besondere Rolle spielte es im Spanischen Bürgerkrieg 1936-39. Seit Herbst 1936 wurden hier Freiwillige der Internationalen Brigaden ausgebildet. Sie übernachteten in den früheren Pferdeställen, die wir hier sehen. In der Festung fand auch die letzte Sitzung des republikanischen Parlaments am 30. Januar 1939 statt.

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Mein Architektur-Archiv VII


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Die Kölner Hochbunker aus der Zeit des Nationalsozialismus, mit denen ich mich vor ein paar Jahren hier beschäftigt haben, waren eher verschämt in die Häuserzeile eingereiht. Wenn sie auf freiem Feld standen, dann getarnt zum Beispiel als Kirche. Für den hier abgebildeten, weithin sichtbaren Wiener Flakturm und Hochbunker mit seinen 13 Stahlbeton-Stockwerken hätte man kaum einen absonderlicheren Platz suchen können, als den barocken Augarten im gleichnamigen Stadtviertel. Aber: wenn der Kontrast nicht so dermaßen alle Dimensionen sprengte, hätte ich wahrscheinlich die Kamera im Rucksack gelassen!

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Mein Architektur-Archiv VI


Diese scheinbare Kulisse aus einem Science-Fiction-Film ist die Fensterseite eines Krankenhaussaals. Natürlich nicht irgendein modern-funktionaler Saal, sondern ein Saal des zum Weltkulturerbe erklärten Hospital de la Santa Creu i de Sant Pau des Architekten Lluis Domenèch i Montaner in Barcelona. Wobei – funktional sollte es schon sein, nicht im heutigen Sinne, sondern im Sinne der Unterstützung der Heilung.

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Das schönste Ding, das ich je besaß V


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Der finale Sinn des ganzen Pustens und Ventildrückens kommt hier heraus: die Musik. Der Schalltrichter ist ein besonderes Stück Handwerkskunst, aus dem selben Stück Rohr hergestellt, das eng in den Trichter mündet.

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