Best of Sicily XIX

Der grüne Daumen auf Sizilien sieht anders aus als hierzulande. Üppig saftiges Grün gibt es jahreszeitlich schon, aber auch Monate ohne Regen. Auf solch einer Insel siedeln sich andere Pflanzen an oder überleben andere Pflanzen als in den schottischen Highlands. Klar, dass diese Eigengewächse dann auch in den Topf kommen.

Für solche Kakteen, die schon selbst fast wie aus Kalkstein wirken, kommt natürlich nur ein Kalkstein-„topf“ infrage – von was auch immer der übrig geblieben ist. Gefunden auf der sehr empfehlenswerten Fattoria Manostalla bei Balestrate.

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Best of Sicily XVIII

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Drachenbäume (Dracaena) sind in deutschen Büros immer noch häufig anzutreffen. Trotz aller Pflege bestehen sie nach ein paar Jahren zumeist aus vielen Metern Stamm und drei oder vier dürren Blättern – ein ähnliches Phänomen ist der deutsche Wartezimmer-Ficus. Wann man dann die Heimatregion kommt, ist die erste Reaktion Schock, dann folgt Unglaube: diese Pflanze, hier im Giardino Garibaldi in Palermo, soll ein Cousin der traurigen Bürogewächse sein?

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Best of Sicily XVII

Noch heute verewigt man sich gern in Stein, das war in der Antike nicht anders. Wenn man nach Segesta im Nordwesten der Insel kommt, wundert man sich nur, woher und wie und wieso sie die Steine in diese Einöde geschleppt haben. Kein Fluss, kein Ufer, nichts, was diesen Ort zu bevorzugtem Baugrund macht, außer der atemberaubenden Landschaft. Aber vielleicht war das der Clou: je weiter man die Steine für Tempel und Amphitheater in die Pampa schleppen lassen kann, desto mehr Prestige!

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Best of Sicily XVI

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Siziliens wilde Landschaft passt bestens zu Siziliens wilder Geschichte. Am Ende des Faschismus war die Mafia fast ausgeschaltet, teilweise mit Hilfe der amerikanischen Besatzungstruppen kam sie wieder in Schwung. Der Beginn des Kalten Kriegs wirkte für den Geheimbund befreiend, da die Verbrecher und die herrschenden Kreise sich einen Feind teilten: die Kommunisten. Am 1. Mai 1947 begingen Arbeiter in Portella della Ginestra den Maifeiertag. Bandit Salvatore Giuliano ließ auf die Feiernden schießen, elf Arbeiter wurden getötet. Heute steht gegenüber dem wundervollen Granitfelsen ein künstlerisches Mahnmal für die Opfer des Massakers.

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Kreise V

Wer das Rad erfunden hat, weiß keiner, es soll vor mehr als 5.000 Jahren irgendwo im Fruchtbaren Halbmond geschehen sein, also im Nahen Osten. Was die Person dazu inspiriert hat, wissen wir auch nicht. Aber ich finde die Idee sehr prickelnd, dass es es eine ausgepresste Limette war. Prost!

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Kreise IV

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Die Sonne – wahrscheinlich auch keine perfekte Kugel – ist natürlich oft Vorbild für kreisrunde künstlerische Kabinettstückchen. Diese Sonne hier hängt unter der Decke des Faro de Moncloa – des 1992 erbauten Sendeturms in der Innenstadt von Madrid.

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Kreise III

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Das Prinzip Wendeltreppe einmal anders: freistehend und aus Metall. Gefunden im Mercat de Santa Caterina in Barcelona.

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