Blog-Reform

Zwar steigt die Zahl der Follower meines Blogs immer noch – wenn auch extrem langsam -, aber die Zahl der Impressions sinkt doch Jahr für Jahr erheblich. Ich werde daher ab jetzt nur noch spontan Fotos posten, wenn ich Lust dazu habe.

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En dr Nohbarschaff V

Solche Anblicke finde ich immer sehr tröstlich, die Natur breitet sich auf Flächen aus, die der Mensch versiegelt hat. Leider hat die Natur eine andere Uhr als wir Menschen. In zehntausend Jahren würde von diesem Haus wahrscheinlich nichts mehr übrig sein, wenn man die Natur gewähren ließe. Für eine menschlichen Lebensspanne sind die Prozesse einfach zu langsam

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En dr Nohbarschaff IV

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An manchen Orten scheint die Zeit stehen zu bleiben. Als ich das letzte Mal hier vorbeikam und auch bewusst hinschaute, sah es schon genauso aus. Zehn Jahre ist das mindestens her. Die wohl in den 50er oder eher 60er-Jahren – als die Großflächenbekachelung schwer in Mode war – eingerichtete Arztpraxis gibt es schon lange nicht mehr. Den türkischen Imbiss, der Lahmacun mit Salat für zwei – Mark? Euro? – anbot, wahrscheinlich auch nicht.

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En dr Nohbarschaff III

Unsere Winter werden spürbar milder, unsere Winterwelt ist ohnehin nur selten weiß, dafür aber inzwischen fast durchgängig bunt, weil die pflanzlichen Farbtupfer nicht mehr für ganze Monate verschwinden. Hier haben wir einen Strauch mit dem ungewöhnlichen Namen „Gewöhnlicher Schneeball“. Die Blätter haben sich im Herbst verkrümelt, aber die Früchte, die ohnehin erst spät reif werden, warten den Winter hindurch auf hungrige Vögel, die ihre Samen verbreiten.

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En dr Nohbarschaff II

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In meiner Nachbarschaft wird immer irgendwo gebaut. Da das Viertel nicht sonderlich reich ist, wird oft improvisiert. Die Hütte im Schrebergarten bekommt dann eben ein Dach aus Wellblech.

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En dr Nohbarschaff I

Mein Arzt hat mir Anfang des Jahres verordnet, mich mehr außerhalb meiner vier Wände zu bewegen. Die Kamera unterstützt so etwas gern, wo sonst kann sie neue Motive finden? Was liegt näher, als gleich ein neues Projekt daraus zu machen, aus der Not eine Tugend?

Das Projekt heißt in hoffentlich korrektem Kölsch „In der Nachbarschaft“. Ich bin sonst kein Kölschtümler, aber das passt einfach zu der Welt der ‚Kleinen Leute‘ in meiner Nachbarschaft. Die Nachbarschaft hört zu drei Vierteln auf den Namen „Köln-Kalk“. Wie man sieht, ist man hier immer willkommen. Weltoffenheit ist im Multikultiviertel eine Überlebensnotwendigkeit, auch wenn das Ampelmännchen anderer Ansicht ist.

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Monumente V

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Heute mal kein Denkmal zum Gedenken an Personen oder Ereignisse. Dieses hier von Albertus Magnus steht mitten auf dem Platz zwischen den beiden größten Gebäuden der Kölner Universität. Sie wurde 1919 neu gegründet als Umwidmung und Erweiterung der Handelshochschule. 113 Jahre war die Domstadt ohne Uni gewesen, nachdem die alte Universität 1798 durch die Franzosen geschlossen worden war. 1956 wurde die Plastik von Gerhard Marcks aufgestellt. Der Anspruch einer ununterbrochenen Geschichte der Kölner Uni seit der Gründung der ersten im Jahr 1338 war damit quasi in Bronze gegossen.

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