Impressions de Barcelona XIII


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Wer wie ich seinen Gaudí halbwegs kennt, steht verblüfft vor dem Monument al Doctor Robert am Plaça de Tetuan. Hat hier jemand über Nacht ein Stück der Casa Milà entwendet? Zur gleichen Zeit, im Jahr 1910, als der Architekt Lluís Domènech i Montaner und der Bildhauer Josep Llimona diese Statue im Andenken an den Bürgermeister Bartomeu Robert errichteten, vollendete Gaudí nach vier Jahren sein letztes Profanbauwerk. Die geschwungen weißen Steine des Denkmals sind zumindest ein sehr direktes Zitat.

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Impressions de Barcelona XII


In Barcelona mag man alte Fassaden. Dahinter muss aber alles ganz modern sein. Also wird entkernt bis auf Mauerwerk, Putz und Baudekoration. An den weniger intensiv von Publikum wahrgenommenen Ecken wird gleich alles abgerissen.

Ich bin zwiegespalten: ich liebe auch schöne alte Fassaden, besser sie bleiben stehen, als noch ein modernes Glas-Ungetüm an die Stelle zu setzen. Aber diese komplette Entkernung entfernt auch Herz und Seele des Hauses.

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Impressions de Barcelona XI


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Da meine Kameraausflüge im heimatlichen Köln zuletzt auch wetterbedingt stark nachgelassen haben, hier noch einmal eine kleine Reihe aus dem Archiv.

In Barcelona möchte ich noch einmal studieren. Das alte Hauptgebäude an der Nordwestecke der Altstadt läd zum Verweilen und Lernen ein. Der wundervolle Garten aber eher zum Vorlesungen Verschlafen.

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Vögel IV


Stadttauben sind ja inzwischen das Gegenteil scheuer Vögel. Ich weiß nicht, wie oft ich schon mein Fahrrad abbremsen musste, weil eine dieser ‚Ratten der Lüfte‘ trotz meines Klingelns weiter in den Ritzen der Radwegplatten nach Futter suchen musste. Wo soll das noch hinführen?

Aber genau diese Abwesenheit von Scheu macht sie zu einfachen Studienobjekten, vor allem wenn sie auf Plätzen wie hier dem Plaça de Sant Pere in Barcelona in Massen auftreten. Mich faszinieren ja vor allem diese Dinosaurierfüße, mit denen sie den übelsten Gefriergraden widerstehen.
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Vögel III


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Aus der Ferne mit gutem Tele kann man Elstern durchaus mal erwischen, zumal wenn sie gerade in ihr neues Haus einziehen. Sobald das Gebäude fertig ist und alle Öffnungen verschlossen sind, heißt es dann wieder: auf zum neuesten Neubau!

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Vögel II


Ringeltauben lassen sich gern in ihrem Wohn-, Bade- und Schlafzimmer beobachten und fotografieren. Bei mir haust seit Jahren ein Pärchen in Herbst und Sommer ganz ungeniert auf dem Baum vor meinem Fenster. Vielleicht befassen sich die Kölner Habichte nur mit den Massen an Stadttauben auf öffentlichen Plätzen, so dass diese wilden Vettern eine ruhige Kugel schieben können.

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Vögel I


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Vögel faszinieren uns wohl alle. Wer möchte nicht einmal die Arme ausbreiten und ein paar Runden über die Dächer drehen? Eine Drohne ist da nur ein schwacher Abklatsch. Raben und Krähen sind mit am schwersten zu fotografieren. Die von mir sehr geliebten Elstern – Singvögel trotz ihres Geklappers – haben einen siebten Sinn für Sicherheit. An ihnen in nächster Nähe vorbeigehen – okay. Aber sobald man aus einem sich bewegenden zu einem ruhenden Objekt ihrer Welt wird, wird’s ihnen nach ein paar Sekunden mulmig und sie schwirren ab.

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